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   Arbeiten in Spanien Arbeiten in Spanien, in Spanien arbeiten
 

Die schwierige Situation auf dem spanischen Arbeitsmarkt macht es nicht gerade leicht, einen Job zu finden. Grundvoraussetzung sind Spanische bzw. Katalanische Sprachkenntnisse. Neben den IT-lern werden auch Ingenieure und Naturwissenschaftler gesucht. Bei den Geistes- und Wirtschaftswissenschaften herrscht hingegen ein Überangebot junger Universitätsabsolventen, die meistens auch noch Jahre jünger sind als die deutsche Konkurrenz.
In Tochterunternehmen deutscher Konzerne werden kaum Deutsche beschäftigt. Die größten Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich in spanischen, mittelständischen Unternehmen, die sich auf dem deutschen Markt engagieren.

Voraussetzung zur Arbeitsaufnahme in Spanien

Für die Ausübung bestimmter Berufe brauchet man ggf. den Nachweis eines Ausbildungsabschlusses. Alle deutschen Schulabschlüsse werden in Spanien jedoch nicht anerkannt. Zum Teil ist die Anerkennung durch Europäische Richtlinien geregelt, zum Teil muß ein Anerkennungsverfahren durchlaufen werden. Dies gilt insbesondere, da in vielen Berufen in Spanien die Ausbildung mit einem universitären Abschluß beendet wird, während in Deutschland die Ausbildung an einer Fachhochschule erfolgt, oder die Qualifikation im Rahmen einer Berufsaufbildung erworben wird.
Welche Behörde für die Anerkennung zuständig ist, richtet sich nach dem Beruf, den Sie ausüben möchten. Nähere Auskunft erhalten Sie bei EURES (European Employment Service) oder beim Arbeitsamt.

Jeder Staatsangehörige eines EU-Staates kann eine Tätigkeit in Spanien nach den dort geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften ausüben. Bleibt man länger als drei Monate in Spanien, muss innerhalb eines Monats nach Einreise einen Antrag für eine Aufenthaltsgenehmigung stellen. Dies erfolgt bei der zuständigen Ausländerbehörde beziehungsweise beim Polizeikommissariat der jeweiligen Provinz. Notwendige Unterlagen hierzu sind der Pass bzw. Personalausweis und 3 Passfotos. Außerdem muss eine Kopie des Arbeitsvertrages vorgelegt werden und die spanischen Behörden können auch ein polizeiliches Führungszeugnis verlangen.
Wenn man die Dauer des Aufenthalts nicht definitiv bestimmen kann, wird die Erlaubnis für ein oder zwei Jahre erteilt und um jeweils 5 Jahre verlängert. Falls die Dauer der beruflichen Tätigkeit definitiv ein Jahr überschreitet, wird für EU-Bürger eine Aufenthaltsgenehmigung von 5 Jahren erteilt.

 

Bewerbung auf spanisch:

Wer sich auf die Jobsuche in Spanien oder auf einer der spanischen Inseln begibt, der sollte auch hier die landestypischen Eigenheiten der Bewerbung beachten. Die spanische Bewerbung hat im Vergleich zur deutschen Bewerbung einige Unterschiede in Anschreiben und Lebenslauf. Die Bewerbung in Spanien sollte daher knapper ausfallen als die Bewerbung für Deutschland.

Inhalt der Bewerbung zum arbeiten in Spanien

Das der Bewerber keine Originale von Zeugnissen, Diplomen und Praktika der Bewerbung beifügt sollte eigentlich klar sein, in Spanien verzichtet man aber in der Regel auch auf die beglaubigten oder nicht beglaubigten Kopien innerhalb der Bewerbung. Das Bewerbungsschreiben (Carta de Candidatura) und der persönliche Lebenslauf auf spanisch bilden die komplette Bewerbung. Auch in Spanien sind Bewerbungen per E-Mail mittlerweile üblich und gewünscht. Mit einer Bewerbung von ulmato erhöhen Sie daher auf dem iberischen Festland und den Inseln Ihre Chancen enorm. Zudem ist die Bewerbungshomepage wesentlich günstiger und natürlich viel schneller. Wer schon mal aus dem Urlaub in Spanien eine Karte nach Hause geschrieben hat, weiß welche Zeit der Postweg nach Spanien in Anspruch nehmen kann. Natürlich sollte der Bewerber auch für die Onlinebewerbung größte Sorgfalt walten lassen.

Wie bei der deutschen Bewerbung auch, sollte der Bewerber bei einer Initiativbewerbung in Spanien keine schnelle Antwort erwarten. Es gilt hier, dass nach zwei Wochen eine telefonische Anfrage legitim ist.

Das Anschreiben auf spanisch:

Im spanischen Anschreiben unterscheiden sich die deutsche Bewerbung und die spanische Bewerbung recht wenig. Bewerber sollten bei Ihren Formulierungen bedenken, dass Spanien außerhalb der Metropolen Barcelona und Madrid ein sehr konservatives Land ist und eine Bastion des Katholizismus. Je nachdem auf welche Position und für welchen Beruf Sie sich bewerben ist daher eine treffende Wortwahl zu finden, eine klare Gliederung und kurze Sätze sollten im Anschreiben auf spanisch immer angewandt werden.

Legen Sie Ihre Motivation im Anschreiben offen und beschreiben Ihren Bezug zum Unternehmen, dem Land und der Stelle. Wer Bekannte, Verwandte oder Mentoren in Spanien vorweisen kann, der sollte dies im Anschreiben erwähnen, um den persönlichen Eindruck zu verbessern. In Spanien spielen Kontakte keine geringe Rolle, was bei der Bewerbung helfen kann.

Der Lebenslauf auf spanisch:

Es gibt zwar eine europaweite Regelung für die Annerkennung von Hochschulabschlüssen, die spanischen Arbeitgeber sind darüber jedoch nicht immer informiert. Um ein positives Urteil von Arbeitgebern zu erreichen, kann man sich bei der kostenlosen EU-Hotline 00800/67891011 über die Annerkennung informieren.

Der Lebenslauf auf spanisch sollte aber kurz und informativ ausfallen. Ein Bewerbungsfoto ist in Spanien nicht obligatorisch, aber ratsam. Zeugnisse werden nicht verlangt, Empfehlungsschreiben von Unternehmen, am besten von spanischen Unternehmen, sind jedoch wichtig. Praxiserfahrung hat in Spanien zudem einen hohen Stellenwert. Ein deutlicher Bezug zur umworbenen Stelle sollte ebenfalls vorhanden sein. Die schulischen und akademischen Leistungen sollten immer in das spanische Notensystem übersetzt werden. Alles was in Spanien zu Irritationen führen könnte, sollte daher kurz erklärt werden.

Das Vorstellungsgespräch in Spanien:

Wie bereits erwähnt wird die Berufserfahrung in Spanien hoch gewichtet. Gleiches gilt auch für die Lebenserfahrung der Bewerber. Bewerber sollten sich daher auf Fragen zu diesem Bereich einrichten. Die Kenntnis der Landessprache ist in Spanien ebenfalls enorm wichtig. Teilweise wird sogar die Beherrschung der Regionalsprache verlangt.

In Spanien gibt es unterschiedliche Sprachen in unterschiedlichen Regionen, die dort eine enorme Bedeutung haben. Teilweise ist der regionale Patriotismus so intensiv, dass Menschen nicht auf spanisch antworten, wenn sie auf spanisch gefragt werden, obwohl sie es könnten.

 

Allgemeine Infomationen über Spanien zum Arbeiten in Spanien

Amtssprache: Spanisch, amtlich regional: Aranesisch, Baskisch, Galicisch, Katalanisch | Hauptstadt: Madrid | Staatsoberhaupt: König Juan Carlos I | Regierungschef: Ministerräsident | Fläche: 504.645 km² | Einwohnerzahl: ca. 46.661.950 | Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner pro km² | BIP: Total $ 1.396 Milliarden | BIP pro Einwohner $ 30.621 | Währung: Euro | Nationalhymne: Marcha Real | Zeitzone: UTC+1 MEZ, UTC+2 MESZ (März bis Oktober), UTC Kanarische Inseln, UTC+1 (Kanarische Inseln von März bis Oktober) | KFZ-Kennzeichen: E | Internet TLD: .es | Telefonvorwahl: +34

   
Wichtige Details zum arbeiten in Spanien finden Bewerber hier:

europaserviceba.de
Europa-Service der Bundesagentur für Arbeit
ahk.es
Deutsche Handelskammer in Spanien

Links zum arbeiten in Spanien:

spanischebotschaft.de
Spanische Botschaft Berlin
embajada-alemania.net
Deutsche Botschaft Madrid
infojobs.net/
Jobs in Spanien – alle Infos zum Thema Arbeiten in Spanien
frantasia.de
Lust auf Spanien
Spainspotting
Information über das Leben zweier österreichischer Studenten in Nordspanien



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